Obst, Gemüse und Salate

In Deutschland werden auf einer Fläche von etwa 65.000 Hektar Obst angebaut, auf knapp der Hälfte der Fläche Äpfel, das Lieblingsobst der Deutschen. Geerntet werden etwa 1,4 Millionen, davon 75 % Äpfel, 10 % Erdbeeren und 5% Pflaumen bzw. Zwetschgen.
Obst eignet sich vor allem zum Frischverzehr. Erfreulich ist, dass der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von Obst seit 1995 von 92,2 auf 113,2 Kilogramm gestiegen ist. Neben Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und den Ballaststoffen sind die sekundären Pflanzenstoffe, aus ernährungsphysiologischer Sicht, nicht zu unterschätzen. Frische ausgereifte Früchte besitzen den höchsten Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen.
 
Die wichtigsten Obstanbaugebiete in Deutschland sind am Bodensee in Baden-Württemberg, im „Alten Land“ in Niedersachsen bei Hamburg, im Rheinland in Nordrhein-Westfalen und in Sachsen. Darüber hinaus gibt es in vielen Regionen kleinere Obstanbaugebiete, wie in der Rhein-Main-Region zum Beispiel in Kriftel im Main-Taunus- Kreis, dem "
Obstgarten des Vordertaunus". Neben den Direktvermarktern in der Region tragen auch die verschiedensten Initiativen, wie die Obst- und Gartenbauvereine dazu bei, dem Verbraucher ein vielfältiges und attraktives regionales Obstangebot anzubieten. 
  
Die wichtigsten Arten sind: Blattsalate, Spargel, Möhren und Speisezwiebeln. Etwa 15.000 Hektar werden in Gewächshäusern oder Folientunneln angebaut.
Im Vordergrund steht der Kontrolliert integrierte Anbau, ein umweltschonendes Anbauverfahren, bei dem nach verbindlichen festgelegten Regeln, wie Standort- und Saatgutwahl,, Bodenbearbeitung und –pflege sowie Pflanzenschutz das Gemüse angebaut wird. Pro Kopf werden in Deutschland etwa.86,6 kg verzehrt. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen am Niederrhein, in der Vorderpfalz, im Emsland und in Mecklenburg-Vorpommern. In der Rhein-Main-Region wird Gemüse an verschiedenen Standorten angebaut.