Produkte aus der Landwirtschaft
Getreide, Nutzpflanzen und Ölpflanzen
Auf gut der Hälfte der bewirtschafteten Ackerfläche in Deutschland wird Getreide angebaut. Nur wenige einheimische Kulturpflanzenarten prägen das Bild unserer Landschaft. Seit etwa 10.000 Jahren werden die ältesten Getreidearten für die Herstellung von Nahrungsmitteln verwendet.
Im Laufe der Jahre wurden aus den Wildformen die heutigen Kulturformen mit neuen Eigenschaften, wie zum Beispiel höheren Erträgen, durch Züchtung entwickelt. Durch die Pflege des Menschen mit gezielten, auf den Boden abgestimmten Maßnahmen, wie der Pflanzenschutz oder die Düngung, werden optimale Erträge ermöglicht.
Getreide ist der Überbegriff für verschiedene Kulturpflanzen, die zur Familie der Süßgräser gehören. Die wichtigsten Getreidearten sind Weizen, Gerste, Roggen, Hafer und Mais. Innerhalb dieser Arten gibt es verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Eigenschaften, wie zum Beispiel der Saat- und Hartweizen. Jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche an Standort und Klima, nur wenige können überall wachsen. Die größte Bedeutung in Deutschland hat der Weizen.
Das Getreide wird vorwiegend als Mehl für die Herstellung von Backwaren und als Futtermittel in der Tierproduktion eingesetzt. In der industriellen Verwertung hat es Bedeutung bei der Gewinnung von Stärke, zur Branntwein- und Braumalzherstellung, sowie zur Produktion von Bioethanol.
Der Getreidepreis schwankt jährlich und hängt von verschiedenen Einflussfaktoren, wie dem Wetter, ab.
Getreide und Getreideprodukte sind ein wichtiger Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung enthalten fast alle wichtigen Nährstoffe, die der Mensch zum Leben braucht.