Fleissige Bienen

Honig und mehr

Was wäre die Landschaft ohne die Bienen ... und was wäre in leckeres Frühstück ohne Honig.
 
Die sprichwörtlich fleissigen Bienen werden liebevoll von ihren Imkern umsorgt ... für manchen von ihnen ist es Hobby, manche haben die Imkerei zu ihrem Beruf gemacht. NIcht nur" Honig produzieren die Bienen, sie sind auch Lieferantinnen für Kerzen, Wachse und die Zusatzstoffe für pflegende und heilende Cremes.

Honig hat etwa 200 verschiedene Inhaltsstoffe, deren Zusammensetzung je nach Honigsorte unterschiedlich sein kann. Hauptsächlich sind im Honig Frucht- und Traubenzucker sowie Wasser enthalten, aber auch andere Zuckerarten, Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren, Vitamine, Farb- und Aromastoffe.

Das Wort Honig leitet sich vom indogermanischen Begriff für „Goldfarben“ ab. Schon in der Steinzeit und vor über 9000 Jahren nutzen die Menschen den Honig als Nahrungsmittel. Im Ägypten der Pharaonen galt er als Speise der Götter.

Heute ist Honig gesundes Nahrungsmittel, der Verbrauch in Deutschland beträgt etwa 1,4 kg pro Jahr und Mensch. Trotz der „Konkurrenz“ der Zuckerrübe und des Zuckerrohrs ist Honig nach wie vor als süßer Brotaufstrich und Alternative zum industriell hergestellten Haushaltszucker beliebt.

Der Honig wird von Imkern gewonnen, die die Bienenvölker hegen. Sie gewinnen mit einer speziellen Zentrifuge, der „Honigschleuder“, den Honig aus der Wabe. Wichtig für die Erhaltung der Inhaltsstoffe ist eine Lagerung nicht über 40 Grad. Nach der Deutschen Honigverordnung nur mit „Deutscher Honig“ gekennzeichnet werden, wenn diese Bedingung erfüllt ist. 

Honig entsteht, indem Bienen Nektar oder andere süße Säfte an lebenden Pflanzen aufnehmen, mit körpereigenen Stoffen anreichern, in ihrem Körper verändern, in Waben speichern und dort reifen lassen.

Rund ein Fünftel des in Deutschland verbrauchten Honigs stammt aus Deutschland. Er unterscheidet sich in Geschmack, Farbe, Geruch und Wirkstoff – je nach dem, aus welchen Pflanzen der Nektar hauptsächlich getrunken wurde. Bekannt sind Honigsorten wie Blüten- Akazien- oder Rapshonig,

Auch trinken kann man den Honig, beispielsweise als Met. In der Naturheilkunde wird der Honig ebenfalls verwendet, man sagt ihm beispielsweise eine entzündungshemmende Wirkung nach.

Übrigens: Wussten Sie, dass Honig ddem Bienenvolk als Futter und Energiequelle dient, um längere Zeit, also im Winter, ohne Nahrungszufuhr von außen überleben zu können? Honigbienen haben die Fähigkeit, ihre unmittelbare Lebensumgebung zu gestalten, indem sie die erforderliche Nesttemperatur stets aufrechterhalten. Dafür legen sie Honigvorräte an, um stets genügend „Brennstoff“ zur Verfügung zu haben.
 
Selbst bei Außentemperaturen bis weit unter -20 °C können die Bienen bei ausreichendem Futtervorrat überleben. Der Vorteil liegt darin, dass im nächsten Frühjahr eine große Zahl von Arbeitsbienen sofort das reichliche Nahrungsangebot nutzen und zu Honig verarbeiten können.