Obst

Kirsche

Die Kirsche gehört zum Steinobst in der Familie der Rosengewächse.

Kennzeichen: Das gemeinesame Merkmal ist ein harter, verholzter Kern umgeben von saftigem Fruchtfleisch. Das Fleisch der Kirschen ist hell bis kräftig rot, ab und an auch schwarz oder gar gelb rötlich. Unterschieden werden  Süß- und Sauerkirschen.

Saison: Kirschen wachsen in gemäßigtem Klima und reifen im Frühsommer ab Ende Mai. Ein in der Region bedeutendes Anbaugebiet für Kirschen liegt nahe Ockstadt am Rande der Wetterau.
 
Verwendung: Anders als andere Obstsorten sind Kirschen nur kurz lagerfähig und müssen rasch verzehrt oder verarbeitet werden. Sie eignen sich zur Herstellung von Marmeladen, Kompott, Süßspeisen oder Obstkuchen. Der größere Teil  der Sauerkirschen wird vor allem weiterverarbeitet. Süßkirschen werden vorwiegend als Frischobst verzehrt. Die Kirschen bestehen in der Hauptsache aus Wasser (etwa 85 %), Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen, Ballaststoffen, Säuren und Alkohol.
 
Übrigens: Wussten Sie, dass der hessische Kirschenmichel kein Erntehelfer ist, sondern ein leckerer Kuchen?